{"id":777,"date":"2021-05-13T15:33:51","date_gmt":"2021-05-13T15:33:51","guid":{"rendered":"https:\/\/olf-soeren-hess.de\/?p=777"},"modified":"2021-05-13T15:33:54","modified_gmt":"2021-05-13T15:33:54","slug":"goldwaschen-das-einfachste-geschaeftsmodell-auf-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olf-soeren-hess.de\/?p=777","title":{"rendered":"Goldwaschen- das einfachste Gesch\u00e4ftsmodell auf der Welt?"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Was brauchen wir, um Gesch\u00e4ftsmodelle zu bewerten?<\/h5>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li><span style=\"font-family: Calibri; font-size: 11.0pt; font-weight: normal; font-style: normal;\">Einen gro\u00dfen Markt, um m\u00f6glichst viel Umsatz machen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/li><li><span style=\"font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">Dann mit geringem Aufwand gro\u00dfen Ertrag erwirtschaften. <\/span><\/li><li><span style=\"font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">Und Lieferanten, die unbegrenzt liefern k\u00f6nnen\u2026<\/span><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Ist das Goldwaschen mit Maschinen nicht ein klassisches Beispiel f\u00fcr eine einfache Fabrik?<\/p>\n\n\n\n<p>Ab und zu schaue ich eine Folge im Fernsehen. Dann bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Gedanken zu produktiven Unternehmen hier einen einfachen Zusammenhang finden<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Output<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Zum Beispiel haben Goldsch\u00fcrfer kein Problem mit dem Absatz. Da brauchen sie keinen Vertrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Gold wird immer gekauft. Der Bedarf scheint unendlich. Das vereinfacht zumindest das Problem Verkaufen. Die Kunden kaufen immer, egal welche Menge bereitsteht. Kunde ist der Finanzmarkt und der Preis regelt sich \u00fcber die B\u00f6rse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Der Prozess<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Prozess ist schnell zu verstehen. Wenn der Boden erschlossen ist, wird er zur Waschanlage gebracht, die dann kontinierlich beladen wird. \u00dcber mehrer Stationen wird das Material gewaschen und dann immer weiter getrennt, bis das Gold in den Riffeln der Wachrinnen liegen bleiben. Energie kommt aus gr\u00f6\u00dfen Dieselgeneratoren, das Wasser wird aus extra angelegten Teichen gepumpt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann st\u00f6rt nur, wenn Murphy zu schl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wegen einem Schaden die Anlage gestoppt werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Steht eine Anlage eine Stunde, verlieren sie Gold im Wert von 1500 Dollar. Woher der Betrag? Dieses Geld k\u00f6nnten Sie verdienen, wenn die Waschanlage laufen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das Gold ist doch noch da, es liegt nur noch im Boden. Es k\u00f6nnte doch auch sp\u00e4ter gesch\u00fcrft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist die Zeit das Problem. Wer sein Ziel erreichen will, hat einen Termin, hier das Ende der Saison. Es stehen nur 4 Monate zur Verf\u00fcgung und jede Stunde Stillstand mindert den Ertrag.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ist es fast egal was die Reparatur kostet, die Waschanlage muss nur schnell wieder laufen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>So rechnen die Geldw\u00e4scher. Rechnen Sie auch so?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Der Input<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber worauf m\u00fcssen die Goldw\u00e4scher noch achten?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Sch\u00fcrfgrund nicht ergiebig ist. Je nach Methode eine Unze je 100qm Sch\u00fcrfgut. Dann gibt es Gewinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger als 0,3 Unzen decken die Kosten nicht, dann legt Parker Schnabel drauf. Also liegen die Kosten f\u00fcr Sprit und L\u00f6hne bei etwa 500 Dollar je Stunde? Dann sind die Kosten h\u00f6her als der Ertrag. Dann muss besser Sch\u00fcrfgrund her.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja der Sch\u00fcrfgrund, Input muss immer zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sp\u00fcren gerade einige Unternehmen auch, die sich nicht auf ihre Lieferanten verlassen k\u00f6nnen. Goldsucher m\u00fcssen sich auch immer wieder um Nachschub k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugegeben ein einfaches Gesch\u00e4ftsmodell, aber ich finde ein sch\u00f6nes Beispiel. Und es l\u00e4sst so viel Raum zum Diskutieren, \u00fcber die M\u00e4nner und Frauen, die mit riesigen Maschinen die Natur umackern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Finanzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und die Berechnung des Gewinn ist auch einfach genial.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Saison bel\u00e4uft sich auf 4 Monate. Wenn Tag und Nacht, au\u00dfer sonntags, gearbeitet wird, dann sind es ca. 2300 h. Wenn Parker Schnabel das Ziel 5000 Unzen ausgibt, sind das mindestens 2 Unzen je h.<\/p>\n\n\n\n<p>Abz\u00fcglich der Kosten f\u00fcr Sprit, Ersatzteile und L\u00f6hne. Im Fernsehen senden sie keine genauen Zahlen, aber schlie\u00dflich sind ja im Folgejahr gro\u00dfe Investitionen m\u00f6glich. Daf\u00fcr wird dann geschuftet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das Ergebnis wird jede Woche gemeinsam besprochen, beim Wiegen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nnen Sie Ihr Gesch\u00e4ft auch so einfach rechnen?<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was brauchen wir, um Gesch\u00e4ftsmodelle zu bewerten? Einen gro\u00dfen Markt, um m\u00f6glichst viel Umsatz machen zu k\u00f6nnen. Dann mit geringem Aufwand gro\u00dfen Ertrag erwirtschaften. Und Lieferanten, die unbegrenzt liefern k\u00f6nnen\u2026 Ist das Goldwaschen mit Maschinen nicht ein klassisches Beispiel f\u00fcr eine einfache Fabrik? Ab und zu schaue ich eine Folge im Fernsehen. 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